Cyber-Krieg: China beschuldigt USA des 13-Milliarden-Bitcoin-Diebstahls!
Chinas Cyberagentur beschuldigt die USA eines Bitcoin-Diebstahls im Wert von 13 Milliarden Dollar, der 2020 stattfand.

Cyber-Krieg: China beschuldigt USA des 13-Milliarden-Bitcoin-Diebstahls!
Am 12. November 2025 gerät das bereits angespannte Verhältnis zwischen China und den USA durch aktuelle Anschuldigungen weiter unter Druck. China sieht sich veranlasst, die US-Regierung zu beschuldigen, einen groß angelegten Bitcoin-Diebstahl im Wert von 13 Milliarden Dollar aus dem LuBian-Mining-Pool orchestriert zu haben. Diese Vorwürfe stammen von der chinesischen Cybersecurity-Agentur, dem National Computer Virus Emergency Response Center, welches behauptet, der Hackerangriff aus dem Jahr 2020 sei das Ergebnis einer staatlichen Operation gewesen.
Die chinesischen Behörden untermauern ihre Behauptungen mit dem Hinweis auf die verzögerte und diskrete Bewegung von 127.272 gestohlenen Bitcoins. Diese Bewegungen sollen Beweise für die direkte Beteiligung der US-Regierung an den Cyberangriffen darstellen. US-Behörden hingegen geben an, dass die beschlagnahmten Bitcoins dem Vorsitzenden der kambodschanischen Prince Group, Chen Zhi, gehören.
Rechtsstreit und Vorwürfe
Die Situation eskaliert weiter, da US-Staatsanwälte Chen im Oktober wegen Betrugs und Geldwäsche anklagten. Trotz dieser schwerwiegenden Vorwürfe wurden bisher keine Details zur Herkunft der Bitcoins veröffentlicht. Die Einziehung von Bitcoins aus Chens Bestand, die als die größte des US-Justizministeriums in der Geschichte angesehen wird, bringt zusätzliche Komplexität in diesen strittigen Fall.
China bezeichnet den Vorfall als eine „black eats black“-Taktik und deutet damit an, dass die USA bereits 2020 in Chens Vermögenswerte eingedrungen sind. Chens Anwalt, Matthew L. Schwartz, hat beim Gericht eine Verlängerung beantragt, um die Gelder zurückzuverfolgen, und bezeichnete die US-Vorwürfe als „ernsthaft fehlgeleitet“.
Reaktionen auf die Vorwürfe
Die Vorwürfe Chinas sind nicht isoliert. Das Land hat seine Kritik an den Cyberangriffen der USA in den letzten Monaten verstärkt, einschließlich der Ausnutzung von Microsoft-Servern und der Angriffe auf das nationale Zeitdienstzentrum. Inmitten dieser gegenseitigen Vorwürfe haben Vertreter des US-Justizministeriums und der chinesischen Botschaft in Washington bisher keine sofortigen Kommentare abgegeben.
Die Dynamik dieser Cyberkonflikte zeigt, dass die Spannungen zwischen den beiden Ländern auch in der digitalen Welt weiter zunehmen könnten. Experten befürchten, dass diese Entwicklungen nicht nur Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den Staaten haben, sondern auch auf die gesamte Kryptowährungslandschaft.
Für die Zukunft bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickeln wird und welche Konsequenzen die Vorwürfe für Chen Zhi, die US-Regierung sowie die geopolitischen Beziehungen zwischen China und den USA haben werden.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Artikeln von Daily Hodl.