Krypto-Markt im Sturzflug: Warum das Ende des Zyklus noch nicht naht!
Sygnum CIO warnt vor übertriebenem Sentiment im Krypto-Markt: Vier Gründe für den Crash und Ausblick auf die Erholung.

Krypto-Markt im Sturzflug: Warum das Ende des Zyklus noch nicht naht!
Die jüngsten Turbulenzen auf dem Krypto-Markt sorgen für Besorgnis unter Investoren. Laut Fabian Dori, dem CIO von Sygnum, wurde der aktuelle Marktcrash jedoch nicht durch fundamentale wirtschaftliche Faktoren, sondern durch makroökonomische Schocks und einen gestiegenen Verkaufsdruck im vierten Quartal ausgelöst. Der Verkaufsdruck hat dazu geführt, dass die Jahresgewinne von Bitcoin und vielen anderen Kryptowährungen im breiteren Markt erheblich geschmälert wurden, was zu einem negativen Trend führte. Dori erklärt, dass das Sentiment eine entscheidende Rolle spielt und nicht die Fundamentaldaten, die durch ebenfalls negative Indikatoren wie den Rückgang des CME Open Interest und negative Funding-Raten auf Binance verstärkt werden.
Diese Abwärtsbewegung sollte jedoch nicht als Ende des Krypto-Zyklus interpretiert werden. Der CIO hebt hervor, dass die derzeitige Marktveränderung vor allem auf eine Neubewertung von Risiken zurückzuführen ist. Es sei wichtig, sich der Tatsache bewusst zu sein, dass auch wenn die Indikatoren wie der Krypto-Furcht- und Gier-Index und der relative Stärkeindex (RSI) bei Krypto-Blue-Chips auf mehrjährige Tiefststände gefallen sind, dies nicht notwendigerweise eine langfristige Verschlechterung der Fundamentaldaten bedeutet. Vielmehr reflektiert dies eine Kapitulation des Sentiments unter Investoren.
Marktfaktoren und deren Einfluss
Der Krypto-Markt ist kürzlich mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert worden. Dori listet einige der Schocks auf, die zur aktuellen Situation beigetragen haben. Dazu gehören die Ankündigung von 100% Zöllen auf China durch das Weiße Haus, eine wachsende Unsicherheit bezüglich einer möglichen Regierungsstilllegung und die sinkende Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen. Diese Faktoren haben zu einer Übersättigung im Markt geführt, die durch eine übermäßige Hebelwirkung verstärkt wurde, was eine Korrektur als gesund erscheinen ließ.
Trotz der kurzfristigen Probleme sieht Dori Licht am Ende des Tunnels. Er verweist auf historische Daten, die darauf hindeuten, dass diese Marktbedingungen für Investoren mit einem mittelfristigen bis langfristigen Horizont attraktive Einstiegsmöglichkeiten bieten. Die Signalgebung von Liquidität, On-Chain-Metriken und bevorstehenden regulatorischen Änderungen wird als potenzieller Treiber für eine Erholung nach dem aktuellen Crash interpretiert.
Ausblick auf die Zukunft
Die Zustände am Krypto-Markt könnten zwar momentan brenzlig sein, dennoch glaubt Dori an einen starken mittel- bis langfristigen Ausblick. Die Herausforderungen der jüngsten Vergangenheit könnten sich in eine Chance verwandeln, wenn der Markt beginnt, sich zu stabilisieren. Dori schlussfolgert: „Diese Signale reflektieren eine Kapitulation des Sentiments, nicht eine langfristige Verschlechterung der Fundamentaldaten.“ Investoren sind gut beraten, die jetzige Phase als einen kritischen Moment für zukünftige Investitionen zu betrachten.
Für weitere Informationen über die Entwicklungen im Krypto-Markt lesen Sie Crypto News.