Datenleck bei 23andMe: Millionen erhalten Entschädigung bis zu 10.000 Dollar!
Nach einem Datenleck bei 23andMe erhalten betroffene US-Bürger bis zu 10.000 Dollar Entschädigung. Antrag bis 17. Februar 2026.

Datenleck bei 23andMe: Millionen erhalten Entschädigung bis zu 10.000 Dollar!
Millionen von Amerikanern stehen vor der Möglichkeit, Entschädigungen von bis zu 11.875 Dollar pro Person zu erhalten. Diese Zahlungen resultieren aus einer Sammelklage gegen 23andMe, die nach einem gravierenden Datenleck eingereicht wurde. Die Summe, die das Unternehmen bereitstellen wird, beläuft sich auf zwischen 30 und 50 Millionen Dollar, um die betroffenen Kunden zu entschädigen und das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Dies berichtet Daily Hodl.
Der Datenleck wurde bereits im Oktober 2023 öffentlich bekannt gegeben und betrifft schätzungsweise 6,4 Millionen US-Bürger. Exponierte Informationen umfassten sensibelste Daten wie Namen, geografische Standorte sowie genetische Informationen. Die Sammelklage wurde aufgrund der Bedenken hinsichtlich des Umgangs mit diesen Daten eingereicht, die auch persönliche Details wie Geburtsorte von Vorfahren und Familienstammbauminformationen beinhalteten.
Details zur Entschädigung
Die Opfer des Datenlecks haben die Möglichkeit, bis zum 17. Februar 2026 einen Antrag auf Entschädigung einzureichen. Mitglieder der Vergleichsgruppe können bis zu 10.000 Dollar und ein fünfjähriges Abonnement für einen Dienst zum Schutz medizinischer Privatsphäre im Wert von 1.875 Dollar erhalten. Betroffene, deren Gesundheitsinformationen in das Leck verwickelt sind, können bis zu 165 Dollar erhalten, während Mitglieder aus bestimmten Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Illinois, Oregon oder Alaska, schätzungsweise 100 Dollar pro Person erwarten können.
Die endgültige Genehmigungsanhörung für diese Vereinbarung wird am 20. Januar 2026 stattfinden. Trotz der finanziellen Einigung weist 23andMe jegliches Fehlverhalten zurück und erklärt, dass die Sicherstellung der Datenschutzrichtlinien höchste Priorität habe. Das Unternehmen meldete im März Insolvenz an und wurde im Juni 2025 für 305 Millionen Dollar an die Mitbegründerin und ehemalige CEO Anne Wojcicki verkauft. Der Firmensitz wurde seitdem nach der Übernahme in Chrome umbenannt.
Auswirkungen auf das Unternehmen und betroffene Kunden
Das Datenleck hat nicht nur die Kunden von 23andMe betroffen, sondern auch das Vertrauen in die gesamte Branche für genetische Tests in Frage gestellt. Viele Kunden machen sich Sorgen um die Sicherheit ihrer persönlichen und sensiblen Informationen, was zu einem Rückgang der Nutzerzahlen führen könnte. Die Entschädigungszahlungen von 23andMe könnten zwar einen Teil des Schadens wieder gutmachen, aber die langfristigen Auswirkungen auf das Unternehmen und die Branche werden sicherlich zu beobachten sein.